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1.Herren

Pokal 3.Runde
4:1 Sieg gegen ttc berlin eastside

Am Donnerstag, den 22.2.2024 ging es dann nach etwas längerer Pokalspielpause in die nächste Runde. Spielort war die Halle, in der auch die Berliner Meisterschaften ausgetragen wurden. Nur diesesmal standen die Tische längs und nicht quer, da der größere Teil der Halle anfangs noch für Volleyballtraining benutzt wurde und im Anschluss dann direkt für Handballtraining (siehe Bilder in der Whattsappgruppe). Der Hallenboden war soweit super, allerdings war der auch sehr hell, zudem auch noch weiße rückwände- also nicht die besten Spielbedingungen. Aber das sollte unsere Motivation nicht runterziehen! Wir wollten ja unbedingt eine Runde weiterkommen!
Im Berliner Pokal wird ein modifiziertes Swaythling-System gespielt. Etwas anders, als ein „normaler Ligaspieltag“. Gespielt werden 3 Einzel, dann folgt ein Doppel und dann wieder 3 Einzel. Wer zuerst 4 Punkte macht, gewinnt das Spiel, zu einem unentschieden kann es in diesem Fall also nicht kommen.

ttc berlin Eastside
Viet Anh Tran 
Oleh Ladym
Arsenii Ladym

TSV Mariendorf 1890
René Henne
Wolfgang Näbsch
Max Nabert

Wolfgang durfte als erstes an die Platte gegen Tran, ein ziemlich klares 3:0 mt +6/+6/+7.

Das 2. Spiel bestritt dann René gegen Oleh Ladym. Einen versehentlicher Satzverlust, aber dennoch soweit alles im Griff und wir hatten dann den 2. Punkt auf der nicht vorhandenen Anzeigetafel.Jetzt durfte dann unser Jungspund Max gegen den Bruder von Oleh um den nächsten punkt kämpfen. Einige schöne Ballwechsel waren zu sehen, leider musste Max seinem Gegner dann aber doch zum Sieg nach 5 Sätzen gratulieren.
Wie es ja kommen musste, weil Swaythling-System, folgt also das Doppel. Wolfgang und René gegen die Brüder Oleh und Arsenii. Auch wir waren einen Satz etwas unkonzentriert und mussten dem Gegner Satz nur 3 überlassen. Danach behielten wir aber weiter die Oberhand über das Spiel und gewannen 3:1. Wir brauchten also nur noch einen Sieg für den Gesamtsieg. Parallel an den Tischen also die letzten Einzelrunden. Wolfgang gegen Arsenii und René gegen Viet. Leider zählte Wolfgangs Spiel dann nicht mehr, da René gegen Viet schon gewonnen hatte. Damit war der Sieg dann komplett und wir dürfen nächsten Monat in die nächste Pokalrunde.

Danach ging es noch kurz zum Kroaten „Blaue Adria“ um die Ecke auf Cevapcici, Pljeskavicka, Pola-Pola und ein Siegerbierchen.

Wie immer vielen Dank an alle Supporter und Live-Ticker-Mitleser.

Bericht von René
 

Viertes Spiel der Rückserie

Unentschieden gegen Polizei SV

Am Montag ging es um eines der wichtigsten Spiele der Saison in heimischer Halle. Die Gegner „unser Freund und Helfer“ der Tabellendritte vom Polizei SV.

TSV Marienfelde
Henne         
Djordjevic          
Näbsch          
Nabert   
 
1890 Polizei SV
Helmstädt 
Sokolov
Ibach
Filipowicz

Anpfiff um 19:30 – Netz gespannt, Spieler gespannt, Zuschauer gespannt.
Nachddem unser Motivationsschrei völlig schief gegangen ist und wir unsere Gegner schon wieder nicht beeindrucken konnten, ging es dann auch schon direkt in die Doppel.
Die Paarung Henne Näbsch konnte nach 2:0 Führung auch den dritten Satz durchbringen.
Reichlich Pech hatten leider Djordji und Max (unser Jugendspieler aus der 4. Herren) - sie mussten sich mit 0:3 geschlagen geben.
Ohne große Pause durfte dann René gegen Sokolov und Djordji gegen Helmstädt ran, beide Spiele wurden durchgebracht und wir bauten die Führung auf 3:1 aus. Richtig gut lief es auch bei Wolfgang in seinem ersten Einzel gegen Filipowicz (+7/+6/+5).
Obwohl Max gut aufspielte, musste er sich leider mit 1:3 geschlagen geben gegen den sehr erfahrenen Peter Ibach.
„Chaotisch“ sollte es erst in seinem zweiten werden- dazu gleich mehr.
Können wir jetzt noch ein weiteres Spiel gewinnen, dann ist das Unentschieden sicher.
René musste gegen einen der besten Spieler der Liga ran- Cesar Helmstädt. Ohne Satzverlust ging es aber leider nicht. Nach 3:1 in Sätzen stand aber dann doch die „Fünf“ auf dem Spielbericht.
Außergewöhnliche, ewig andauernde Schupfduelle lieferten sich dann Djordji und Sokolov. Holt jetzt noch das untere Paarkreuz einen Einzelsieg, bedeutet das auch den Gesamtsieg für uns.
Ohnehin war ein Sieg von Wolfgang definitiv möglich- teilweise starke Ballwechsel zwischen Ibach und Wolfi, leider haben aber in allen 3 Sätzen jeweils nur 2 Punkte gefehlt – also -9/-9/-9. Manchmal fehlt einfach das Quäntchen Glück auf der eigenen Seite.
Also auf zum letzten Einzel des Tages zwischen Max und Filipowicz. Nachdem man sich irgendwie verzählt und/oder mit Aufschlag/Rückschlag vertan hatte in der Verlängerung, wurde die Situation etwas chaotisch bzw. hitzig, bis man dann schlussendlich einen „Schiedsrichter“ als Hilfestellung zum zählen dazugezogen hatte, damit sich beide Spieler wieder auf das Wesentliche konzentrieren konnten. Das Spiel konnte dann leider Filipowicz für sich entscheiden und somit stand es 5:5 am Ende des Spieltages, YES, wenigstens den einen Punkt retten können, um den Abstand oben in der Tabelle zu halten!

Danke Max für deinen Einsatz, danke an alle Zuschauer, Organisatoren und co.

Am Donnerstag geht es dann erstmal in die nächste Pokalrunde, bevor wir uns dann am 11.3.2024 wieder in unserer Halle gegen den Lichtenrader SC sehen.
Bericht von René
 

Drittes Spiel der Rückserie

7:3 Sieg in Charlottenburg bei CTTC 70

Am Donnerstag, den 15.02.2024 ging es auswärts nach Charlottenburg zum CTTC70, die direkte Nachbarhalle von unseren Freunden vom SCC in der Nehringstraße.
Wir wieder in bekannter Topbesetzung, unsere Gegner etwas anders aufgestellt als zur Hinrunde.

CTTC 70 TSV    
Broer               
Conrad             
Astrinsky     
Körber 

Marienfelde 1890 
Henne
Djordjevic
Näbsch
Buczor

Same procedure as every Spieltag- Die Begrüßung der Gegner mit breiter Brust und für uns eher ein leiser Hilfeschrei nach „Was muss ich jetzt sagen?“

Aus den Doppeln kamen wir mit einem 2:0 raus, Djodji holte für uns den dritten Punkt.
Henne wackelte und verlor sein Spiel dann knapp im 5. Satz.
Buczor und Näbsch machten es ihm nach und verloren ebenfalls.
So kam es also zwischenzeitlich zu einem Punktestand von 3:3.
In der zweiten Einzelrunde fanden wir dann aber wieder alle zu unserer alten Spielstärke zurück und konnten die weiteren Einzel dann doch noch durchbringen und gewannen das Spiel mit 7:3!
Norbert war leider an dem Tag verhindert und konnte uns an dem Tag nur per Whattsapp viel Erfolg wünschen. Vor Ort wurde er aber vertreten durch den angehenden Topmanager Mario. Danke, das du da warst!
Ausklingen ließen wir den Abend dann mit einem Bierchen und Tapas bei einem nahegelegenen Portugiesen. An dieser Stelle herzliche Grüße aus Marienfelde, wir wünschen eurem gerade frisch eröffnetem Restaurant viel Erfolg! Wir kommen wieder!

 

Zweites Spiel der Rückserie gegen SC Charlottenburg VI

Mit einem Sieg aus dem letzten Spiel gegen TTC Mariendorf ging es heute schon ins Punktspiel. Um wen es sich dieses Mal handelte, seht ihr ja schon in der Überschrift – SC Charlottenburg VI. Spielbeginn war 19.30 Uhr in heimischer Halle im Tirscheinreuther Ring. Hochmotiviert wollten wir natürlich unseren nächsten Sieg einfahren. Unsere Verfolger liegen mit einer Bilanz von 17:3 ja auch nur knapp hinter uns...

TSV mit folgender Besetzung:
Henne
Djordjevic
Näbsch
Buczor

Unsere Gegner traten an mit:
Heeger
Märtin
Richter
Brahma

Die Doppel
Henne/Näbsch hatten nur wenig Schwierigkeiten gegen Richter/Brahma und konnten mit einem 3:0 den ersten Punkt einfahren. Djordjevic/Buczor taten sich da schon etwas schwerer und mussten dann in den fünften und endscheidenden Satz. Hier konnten sie sich dann doch noch durchsetzen und somit gingen beide Doppel an uns.
Die Einzel
René spielte einen Satz unkonzentriert, behielt aber trotzdem die Oberhand über das Spiel und machte ein 3:1 draus. Nicht anders zu erwarten, durfte unser Ausdauerspieler wieder 5 Sätze ran, aber auch hier hatte der Gegner dann das Nachsehen.
Weniger Probleme hatte dann unser unteres Paarkreuz- 2x ein klares 3:0. Wir waren also jetzt so richtig warm und die weiteren Spiele liefen demnach nicht besser für das Team aus Charlottenburg. Im zweiten Einzeldurchgang verloren wir dann keinen Satz mehr und am Ende stand auf dem Spielbogen ein ziemlich eindeutiges 10:0 für den TSV.

Die Ergebnisse findet ihr unter TT-Live, hier der Link:  Spielbericht

Natürlich gilt unser Dank wieder den Zuschauern, Aufbauhelfern, Klatschenden, Supportern, Live-Ticker-Mitlesern, Spielbögen-Schreiberlingen und und und... ich kann gar nicht alle aufzählen.

Eine Person möchte ich allerdings doch besonders hervorheben: JASPER WARNCKE, der am Samstag vormittag mal wieder den Hallenboden gesaugt und alle aufgebauten Tische gewischt und desinfiziert hat. Das ist keine Selbstverständlichkeit !!! Damit schafft er für uns alle bessere Spielbedingungen in der „shabby-chic-Halle-im-very-used-look“, sowohl für das Training, als auch für unsere Wettkämpfe !!!

Bericht von René

1. Herren - Rückrundenauftakt im Nachbarschafsderby gegen TTC Mariendorf

Die zweite Hälfte der Saison hat nun auch für unsere erste Herrenmannschaft begonnen - und wie hätte es
wohl schöner sein können? - sie startet direkt mit einem „Nachbarschaftsderby“ in die Rückrunde.
Tabellenerster gegen den Tabellenfünften - TSV Marienfelde 1890 vs. TTC Mariendorf.

Motiviert und mit Kaffee in der einen Hand und Sporttasche in der anderen Hand ging es also morgens
Richtung Margrafenstraße - für manche gefühlt eher mitten in der Nacht. Anpfiff: Sonntag 10:00 Uhr. 
Rutschiges Fischgrätparkett, eine weiße Rückwand

Wir traten wieder in Bestbesetzung an, um unseren Tabellenplatz zu festigen und den Abstand zum Zweiten

aufrecht zu erhalten.

Aufstellung TSV Marienfelde

René Henne
Slavoljub Djordjevic
Wolfgang Näbsch
Thomas Buczor

Aufstellung TTC Mariendorf

Juri Schäfer
Tibor Krausz-Hellmann
Kham-Seng Le
Mathias Jünemann

Nach der obligatorischen Begrüßung und unserem laut geflüsterten „Guten-Morgen“ - Kampfschrei,
starteten dann auch schon die beiden Doppel.

Doppel 1: Krausz-Hellmann/Le vs.Henne/Näbsch

Henne/Näbsch spielten gegen die Shakehand-Penholder-Kombination Krausz-Hellmann/Le. Einige schöne
Ballwechsel von beiden Seiten waren zu sehen. Am Ende hatten die fairen Gegner vom TTC nun aber doch
das Nachsehen und mussten uns zum Sieg gratulieren. Ein relativ klares 3:0 für uns.

Doppel 2: Schäfer/Jünemann vs.Djordjevic/Buczor

Zeitgleich spielten Djordjevic/Buczor am Nachbartisch. Wie immer lange Ballwechsel, wilde
Rückhandschüsse von Buczor und spinnige Bälle von Slavoljub. Wenn man schon mal gegen
Schäfer/Jünemann spielt, dann kann man natürlich auch über die volle Länge gehen und Tischtennis bis zum
5. Satz ausreizen. Leider ging der Entscheidungssatz dann doch noch sehr knapp an die Jungs vom TTC mit 11:8.

Zwischenstand nach den Doppeln 1:1

Also auf in die Einzelspiele:
Meine Wenigkeit durfte dann direkt gegen die Nummer 2 Krausz-Hellmann von Mariendorf ran, da das
andere Doppel noch eine Weile lief. Der zweite Satz ging leider knapp mit 11:9 an den Gegner, die andere
konnte ich dann allerdings auf mein Konto verbuchen, somit schonmal ein 2:1 für den TSV.
Djordji hatte nun eine Mammutaufgabe vor sich mit dem wirklich starken Juri Schäfer (siehe Bilanzen auf
T-Live). Mit seinem Spiel „Auf-Brettchens-Messers-Schneide“ und der Schnittabwehr brachte er Juri an
den Rand der Verzweiflung. Slavoljub entwickelte sich an dem Spieltag mehr zu einem Ausdauersportler, als
zu einer Topspinmaschine. Man kann es dem Text entnehmen: Dieses Spiel dauerte eine Ewigkeit, obwohl
nur 4 Sätze gespielt wurden. Ballwechsel mit mehr als 20 Ballontakten pro Spieler waren keine Seltenheit.
Die Mühe und der Schweiß wurde belohnt mit einem 3:1 für den TSV.

Nun also das untere Paarkreuz, na klar, die blauen Tische waren frei und wollten bespielt werden. Thoma
zog einfach sein Spiel durch gegen die Nummer 3 und konnte mit seinen harten Bällen Kham-Seng Le dann
doch recht sicher schlagen. Wieder ein Punkt für uns, sauber Thomas!
Wolfgang dann mit etwas Schwierigkeiten im ersten Satz, den er dann leider auch abgeben musste. Die
nächsten beiden gingen dann recht deutlich wieder an uns. Satz 4 ging nochmal weg, also ab in die letzte
Runde. Hier konnte er dann doch die Oberhand behalten und schlug Jünemann mit einem ganz klaren 11:9
im letzten Satz!

Zwischenstand nach der ersten Runde Einzel 1:5

Henne, auf dem Spielbogen HÄNNE genannt, hatte mit Juri Schäfer noch eine Hinrundenrechnung offen,
dieses Mal wollte ich nicht wieder im 5. Satz einbrechen und verlieren. Gutes Gefühl gehabt, die Bälle
sauber gertroffen und konzentriert durchgespielt, auch wenn kein Satz ohne Verlängerung ausging. Mit
einem besseren Ausgang und einem 3:1 dieses Mal für mich hatten wir nun einen neuen Zwischenstand. Jetzt
also 6:1 und damit war der Gesamtsieg schonmal in trockenen Tüchern.
Djordji aka „Ausdauerspieler no. 1“ wurde seinem Ruf natürlich auch im zweiten Einzeldurchgang wieder
gerecht und nutzte die komplette Länge gegen Tibor aus und holte einen weiteren Pünkt für uns.
Wolfgang ließ nichts anbrennen, spielte gut und war seinem Gegner auch eindeutig überlegen. Im dritten
Satz wurde es dann noch einmal eng, aber mit seiner Routine brachte er den Satz und das Spiel dann nach
Hause 3:11 / 7:11 / 9:11. Fehlt also nur noch ein Sieg von Buczor, um mit den Einzeln einen perfekten Lauf
durchzubringen. Gesagt-getan! Thomas spielte sich in Rage und ließ seinem Gegner Jünemann pro Satz
immer weniger Punkte! Somit war der Gesamtsieg dann perfekt und wir konnten unsere unleserliche
Unterschrift auf den Spielbogen kritzeln.

Gesamt: 9:1 TSV Marienfelde

Mein Dank geht an alle, die den Weg in die Halle gefunden haben, um uns als Mannschaft zu unterstützen
und anzufeuern. Unser nächstes Spiel wird wieder bei uns in der Halle stattfinden. Lasst uns also den
nächsten Sieg einholen! Am Montag, den 22.01.2024 geht es demnach weiter gegen den SC Charlottenburg
VI. Noch ist in der oberen und unteren Tabelle nichts entschieden!
Die genauen Ergebnisse vom Spieltag findet ihr wie immer auf der TT-Live Page des BETTV. Herren, Kreisliga B (Süd-West) - Spielbericht

Bericht von René

 

Der Autor distanziert sich von allen Rächtschraip - und Gramatickfälan. Der User darf selbstverständlich alles mit Tipp-Ex auf seinem Bildschirm oder Monitor korrigieren.